Spätsommertage – Erlebniswelt Modellflug

Es gibt sie noch in unserer Region, Tage mit angenehmen, sommerlichen Temperaturen, leichtem Wind aus der für uns richtigen Richtung, blauem Himmel, Thermik – zumindest war das gestern so und so soll es wohl auch zunächst bleiben.

Wir freuen uns und bereiten uns auf das kommende Wochenende, 03., 04., 05. und Montag 06. September 2021 vor, auf das Fliegen unserer vielfältigen Flächenmodelle, ob groß oder klein, mit und ohne Motor, vom Boden gestartet, geflitscht, gezogen, geschleppt – volles Programm:

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Modellflugvielfalt

Flugmodellbau und Modellflug, eine Freizeitbeschäftigung die jedem das ermöglicht wonach ihm der Sinn steht und was ihm Freude macht. Ob es der große, in Flugverhalten und Flugbild beeindruckende, nach einem Original gebaute Oldtimer Segler aus Österreich ist oder ein kleiner, selbst konstruierter Fantasyvogel aus Untertapete, etwas Farbe, kleinen elektronischen Organen und mit einfachstem Werkzeug gebastelt ist, spielt im Team der Montagsflieger keine Rolle. Hier steht die im Team geteilte Freude jedes einzelnen an Bau und Flug eines Modells im Vordergrund.

Werfen wir einen Blick auf ein Beispiel dieser schönen und im Team respektierten Vielfalt: MUSGER MG 19 von Gernot Bruckmann und DAKOTA Depron Eigenbau von Montagsflieger Georg

MUSGER MG 19 von Gernot Bruckmann und DAKOTA Depron Eigenbau von Montagsflieger Georg

Musger Start mit Startwagen

Montagsflieger greifen sich unter die Arme heißt es bei uns. Udo hatte seinen Startwagen mitgebracht und die Musger MG-19 von Hepf-Modellbau durfte sich mit ihren 4.000 mm Spannweite darauf legen, um anschließend nach kurzer Fahrt geradezu gelassen abzuheben und majestätisch in die Höhen zu steigen. Damit hat Montagsflieger Ralf den Oldtimersegler auf drei verschiedene Arten in den letzten Wochen gen Himmel steigen lassen: F-Schlepp, aus der Hand und, wie hier zu sehen ist, mit Hilfe eines Startwagens.

GB-Models Musger MG-19 ARC „Steinadler“

bei den Montagsfliegern bald im antiken Kleid auf den Höhen in der Region Rhein-Sieg zu sehen. Der Oldtimer ist mit seinen 4 m Spannweite und ca. 5 kg Gewicht bereits in guten Händen, aufgebaut, mit allen Elektroteilen ausgestattet und mit Oratex Antik bespannt. Das Ergebnis dieses Modellbaus beeindruckt durch Größe, Form, Qualität und Schönheit.

Die Montagsflieger sind gespannt auf den Moment, in dem der Segler, von einer Schleppmaschine gezogen, zum ersten Mal vom Boden abhebt.

Hepf Modellbau, Vertrieb des Modells, informiert auf seiner Website :

„Ein Nachbau der MG19 des österreichischen Konstrukteurs Ing. Erwin Musger. Die Erstflüge erfolgten im Jahr 1951 in Kärnten. Insgesamt wurden von der MG19 40 Stück gebaut, heute fliegen noch ca. 12 Stück. Das Original hat eine Spannweite von 17,6m.

Der bekannte Kärntner Produzent von Modellflugzeugen, Bruckmann Modellbau, hat schon länger eine MG19 mit 5,8m Spannweite in seinem Angebot. Wer dieses Modell jemals fliegen gesehen hat (oder besser gesagt „in der Luft stehen“) weiss über die Qualitäten dieses Oldtimers zu schwärmen. Es ist daher die logische Folge, dass Gernot Bruckmann dieses Modell in einer handlichen Größe mit 4m Spannweite konstuiert hat. Die Prototypen der MG19 haben alle Testpiloten sehr überrascht, – keiner wollte das Modell wieder hergeben, bzw. dem nächsten Tester zur Verfügung stellen. Die GB-Models Musger Mg 19 ist so ausgelegt, dass sie als normaler Segler aber auch als Elektrosegler, mittels Nasenantrieb, betrieben werden kann. Vorgesehen ist der Einbau elektrischer Störklappen. Die Cockpithaube ist wie beim Original seitwärts aufklappbar.

Gewicht der (unbespannten) Einzelteile:
Höhenleitwerk: 143g
Seitenleitwerk: 88g
Flächenhälfte: je 760g
Rumpf: 765g
GFK – Nase: 22g
Haube: 103g
Steckung: 230g
Cockpit incl. Magnete: 113g“

Quelle: Hepf Modellbau