Carrera Kestrel Turmfalke – Traum meiner Jugend

Foto [Ausschnitt]: digicla – wikipedia – commons.wikimedia.org – Common Kestrels mating at Artis Zoo, Netherlands – CC BY 2.0

Von Montagsflieger Dieter

Die Kestrel von Carrera war der Traum meiner Jugendzeit. Mein damaliger Fluglehrer Freddy S. hatte das Original und ich durfte ihm im Rahmen meiner Lehre als Flugzeugbauer immer wieder helfen, diese herliche Maschine auf- und abzurüsten. Dieses Segelflugzeug am Himmel zu sehen was für mich unvergesslich.

Nachdem ich vom Flugmodellbau infiziert war, kamen die Carerra Modelle in den Handel. Wow, was für eine Technik im Modellbau, alles mechanisch gelöst, Umlenkhebel, Anlenkung usw. Und dann war sie plötzlich da – die – nein, der Kestrel (Turmfalke). Aber für mich war das Modell damals unbezahlbar, also durfte ich weiter träumen.

Modellbau und Modellflug nahmen in meinem Leben über viele Jahre ihren weiteren Lauf – ohne Kestrel. Vor einiger Zeit war er plötzlich da, der Kestrel, nicht am Fenster, nein, bei Ebay, gebraucht, in die Jahre gekommen und zum Verkauf angeboten. Mein Freud und Montagsflieger Robert, auch ein Carrera Fan, sagte: „Den holen wir uns, da fahren wir hin.“

Den Kofferraum des Autos voller RC-Altteile und einem deutlich in die Jahre gekommenen Kestrel kam wir in den heimischen Hangar zurück. Sofort ging es daran, die Beute zu begutachten und Pläne für eine Restaurierung zu schmieden. Ich habe darauf bestanden, die Maschine nicht nur zu restaurieren, sondern auch zu modernisieren. Roberts Traum, den Segler mit Originalteilen wieder aufzubauen bzw. nachzurüsten, war aus meiner Sicht schier unmöglich. Wir wurden uns schnell einig und es ging an die Restaurierung des Kestrel.

Folie runter, hat die gestunken, den Rumpf komplett entmüllt, Silikonreste beseitigt, Bowdenzüge raus und

zwei sehr mitgenommene Flügel. Na gut, das bekommst du hin, sagte ich mir. Die Tipps der Montagsflieger Bernd und Andreas und die Mitarbeit von Robert waren wertvoll und brachten mich dem Traum meiner Jungend näher.

Leider war eine neue Haube bisher nicht zu bekommen. So haben Robert und ich denn zunächst ununterbrochen versucht, die Haube zu richten.

Ob und inwiewet das gelungen ist und über die weiteren Schritte der Restaurierung schreibe ich hier in meinem nächsten Beitrag.

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