Ka8b F-Schlepp

Ein wunderschöner Tag in unserem neuen Fluggebiet

Bei schönstem Sonnenschein, reichlich Thermik erlebten wir einen wunderschönen Nachmittag in unserer neuen Flugregion.

Wir waren überrascht, als am Rande unserer Flugzone 2 sich ein Wanderer zu uns gesellte und mit uns in ein freundliches und ausführliches Gespräch kam. Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist, hatte aus dem naheliegenden Tal unsere Modelle am Himmel gesehen und entschloß sich spontan: da muss ich hin, das will ich mir genauer ansehen. Beim näheren Anblick unserer Seglermodelle erinnerte sich und erzählte uns Ranga Yogeshwar von seinen bemannten Segelflügen in Indien.

Foto: Ranga Yogeshwar bei der Ideenexpo 2011 – Axel HindemithCC BY 3.0 commons.wikimedia.org/

Carrera Kestrel – Restaurierung Doku Teil 2

Foto [Ausschnitt]: digicla – wikipedia – commons.wikimedia.org – Common Kestrels mating at Artis Zoo, Netherlands – CC BY 2.0

Von Montagsflieger Dieter

Heute schreibe ich über die Restaurierung der Flächen und Leitwerke meines Kestrel.

Alle Schäden habe ich begutachtet und inzwischen repariert. Die Störklappen gingen viel zu schwer. Sie sind nun gegen mit Servomotor elektrisch fahrende ausgetauscht. Die Schächte für die Aufnahme der Klappen habe ich dabei etwas weiter machen müssen, um evtl. später an die Klappen für Wartungs- bzw. Reperaturarbeiten zu kommen. Das Servo habe ich an den Ort des Antriebs der Querruder versetzt. Dabei war klar, da müssen Kabel zugeführt werden. Aus den Erfahrungen mehrerer Restaurierungen kam ein 3 mm Fräser zum Einsatz, um den Flügel vorsichtig zu öffnen. Mit einem so genannten Ballonfräser wurde dann unterhalb der 3 mm Öffnung ein Kabelkanal gefräst, so dass ein langer Strohhalm (Sangriahalm) das Kabel aufnehmen konnte.

Dann wurde alles wieder sorfältig mit Leisten und Harz geschlossen und gespachtelt. Zum Spachteln nehme ich Molto-Modellierspachtel. Dieser ist extrem leicht, härtet super aus und lässt sich gut schleifen. Es steht eine „Schleiforgie“ an , dabei Gehirn ausschalten und Fenster auf. Der Rumpf ist nun zum Ausrüsten fertig.

Von Winni in Porz habe ich einen anderen Rumpf bekommen, da der erste Rumpf ja mit Bauschaum, warum auch immer, im gesamten Mitteilteil zugeschäumt wurde. In dem jetzt verwendeten Rumpf ist die Höhenleitwerkwippe vollkommen intakt und der Umlenkausgleichshebel vollständig vorhanden. Mein Dank geht an Winni, der Rumpf ist o.k.

Es gibt nach wie vor das Problem der Haube. Ich finde partout keine, die halbwegs direkt brauchbar wäre.

Also werde ich zunächst versuchen, beide Hauben zu richten, um zumindest für einen Erstflug gerüstet zu sein.

Im nächsten Teil schreibe ich über die Ausrüstung des Kestrel.

Grunau Baby III Bau-Doku Teil 2

Wir – Bernd und Georg – von den Montagsfliegern bauten im Winterhalbjahr 2019/2020 jeder ein Grunau Baby III mit einer Spannweite von 3.000 mm nach einem modifizierten Bauplan von Arthur Mackenroth. Das Bastelprojekt wurde bis zu den beiden Erstflügen in insgesamt 16 Teilen in Videos dokumentiert.

Heute zeigen wir noch einmal den Teil 2 dieser Dokumentation. Bernd hat sein Grunau Baby D-5041 im Rohbau fast fertig; die Servos sind eingebaut und so kann das Modell zur Passprobe aufgebaut und die EWD (Einstellwinkeldifferenz) überprüft werden. Für den Bau weiterer Modelle hat Bernd Schablonen gefertigt; das erleichtert Georg den Bau seines Modells D-5364 erheblich.

Beleiten wir beide beim Bau der Oldtimerglider heute in der Video-Dokumentation Teil 2.

Grunau Baby III – Bastelprojekt im Team – Die Montagsflieger 2019/2020

Teil 1 der Dokumentation ist hier im Archiv zu finden; die weiteren Teile folgen.