Freundschaftsfliegen in Köln-Porz – 360 Grad Rundgang

Freundschaftsfliegen beim MFG Porz e.V. im Juni 2022 – 50 Jahre DMFV – 360 Grad Rundgang

Teil 8

Mit dem neuesten Video #8 der Doku Freundschaftsfliegen beim MFG Porz e.V. am 10. Juni 2022 laden wir zu einem weiteren Rundgang mit Freunden auf dem Modellflugplatz in Köln-Porz ein.

An das Treffen von Modellfliegern aus der Region in einem Umkreis von 50 Kilometern wird hier in einer noch nicht abgeschlossenen Folge von Doku-Videos erinnert. Das jeweils neueste Video ist im großen Player angezeigt, abspielbar. Die anderen bisher veröffentlichten Videos vom Freundschaftsfliegen folgen in einer Übersicht und sind durch Anklicken im großen Player abspielbar.

Es werden nach und nach weitere Video-Beiträge vom Freundschaftsfliegen veröffentlicht. Einzelne Videoaufnahmen hat Sascha Wilhelms vom Aeroclub Rheidt 1969 e.V. für unseren 360 Grad Video Rundgang zur Verfügung gestellt. Er betreibt die Website www.SaWil.me – dort stellt er seine Flugmodelle näher vor [Webisite öffnet sich in einem neuen Fenster].


Einzelne Videoaufnahmen hat Sascha Wilhelms vom Aeroclub Rheidt 1969 e.V. für unseren 360 Grad Video Rundgang zur Verfügung gestellt. Er betreibt die Website www.SaWil.me – dort stellt er seine Flugmodelle näher vor [Webisite öffnet sich in einem neuen Fenster].

Der MFG Porz e.V. hatte Modellflugvereine und Modellflieger im Umkreis von 50 Kilometern aus Anlass 50 Jahr DMFV eingeladen. Das Wetter passte, ein buntes Programm wurde geboten. Der kleine Eigenbau Depron-Flieger, Doppeldecker, Warbirds, Segler aller Art, Schleppmaschinen, Jets, Hubschrauber, alles war auf dem Platz und in der Luft zu sehen.

Die Montagsflieger waren eingeladen und mit dabei. Wir danken dem Gastgeber.

Rabe – Jugendarbeit im DMFV – Ende der 1990er Jahre

Rabe – Jugendarbeit im DMFV – Ende der 1990er Jahre – ein Gespräch unter Freunden #39

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„Du Rabe?“ „Ja Motte.“

„Glaubst Du heute ist alles besser als früher?“ „Wie meinst Du das?“ „Ja, so wie ich es sage.“

„Mein Onkel Wilhelm meint immer, früher war alles besser.“ „Ja Dein Onkel Wilhelm.“


„Der hatte damals in jungen Jahre keinen Computer, kein Smartphone. Der hatte eine Mutter und einen Vater, die beide Zeit für den kleinen Willi hatten und vor allem hatte er Freunde, so wie wir es sind, auch ohne Whatsapp.“ „Rabe, und war der deshalb unglücklich? Oder hat dem etwas gefehlt?“

„Nein Motte, ich glaube nicht, wenn ich den so reden höre. Der erinnert sich gerne an seine jungen Jahre und erzählt ganz begeistert von seiner Zeit als kleiner Junge, von seinen Abenteuern mit seinen Freunden, von den Baumbuden, von den Streichen und Ausreden in der Schule und bei seinen Eltern. Da höre ich ihm immer gerne zu, lerne mit Freude manches für mein Leben und wünsche mir manchmal, dass ich das ein oder andere auch mal erlebe. Er hat mir auch schon gezeigt, wie man mit einer Laubsäge umgeht. Nur einen Regenwurm werde ich nicht herunterschlucken und auch eine Heuschrecke werde ich nicht essen.“

Rabe, mein Vater meint immer, uns erziehen die Eltern oder eben auch nicht. Aber vor allem erzieht uns die Strasse.“ „Die Strasse Motte?“ „Ja Rabe.“ „Das ist interessant Motte.“

„Und warum meinen wohl einige, heute sei alles besser, es muss immer etwas Neues erfunden und jeden Tag ein anderes Schwein durch die Ich-Ich-Ich-Welt getrieben werden? Oder warum meinen so viele, Teilnehmer an der Lebensolympiade zu sein, eine Medaille wollen, immer Nummer Eins sein zu müssen, keine Schwäche zeigen dürfen, damit sie im Leben etwas wert sind? Weißt Du das Rabe? Du bist doch fast erwachsen und schlau?“

„Da fragst Du mich etwas Motte, ein schwieriges Thema?“ „Das ist doch wichtig. Ich habe da einen Film gesehen. Der hat mich zum Nachdenken gebracht.“ „Und welchen?“ „Darin geht es um Jugendarbeit.“ „Arbeit? Das ist nicht mein Ding Motte. Kinder- und Jugendarbeit ist doch verboten.“

„Jugendarbeit, ja, beim Modellflug, nicht nur mit Worten, sondern mit Taten, nicht nur ankündigen, nicht nur abgehoben in unerreichbare Höhen aufsteigen, schweigen und lautlos herunterfallen. Nein, eher bescheiden, im Rahmen des für Jugendliche Machbaren, und vor allem bei allem Ernst mit jede Menge Freude und Herz für Kinder und Jugendliche, für Menschen wie wir es sind, Freunde wie wir Rabe.“

„Ach so etwas gibt es?“

„Gab es Rabe. Ich weiß nicht, ob es das heute noch gibt. Aber auf alle Fälle gab es das vor nicht all zu langer Zeit. So war das in den 1990er Jahren mit der Jugendarbeit bei den Modellfliegern. Retro nennen die Erwachsenen das. Hier schau selbst, wie man sich um Kinder und Jugendliche mit Taten und nicht nur Worten liebevoll kümmerte.“

„Tolle Jugendarbeit in dem Film – Retro eben, so wie mein Onkel Wilhelm, der steht auf Retro. Und heute Motte?“

„Da tut sich was. Wollen wir mal das Beste hoffen nach alle der Zeit mit Corona. Es gibt ja wieder eine DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe. Ich weiß das von Montagsflieger Tim. Der macht da in den Sommerferien 2022 wieder mit und freut sich schon [Beitrag DMFV Jugendfreizeit 2022]. Und auch andere Vorankündigungen gibt es inzwischen reichlich, zum Beispiel das Jugendfliegen im September in Eudenbach.“ „Hört sich gut an.“

„Schade nur, dass zur konkreten Jugendarbeit einzelne Verantwortliche vor Ort seit Monaten in all ihrer Bedeutung verantwortlich zu schweigen scheinen.“ „Oder Jugendarbeit – Voll auf Kurs [Artikel 29.09.2021] in aller Ehre ihres Amtes verschlafen.“


Unter Freunden #38

Rhönlerche Ka 4 – Erster Schleppflug

Rhönlerche Ka 4 – Erster Schleppflug

Ka4 Rhoenlerche

„Ob das klappt?“

Das war die Frage, die sich die drei Montagsflieger Bernd, Dieter und Georg auf Flugfeld V gestern, an einem Nachmittag Ende Juni stellten und darauf auch diese, eine von vielen Antworten bekamen:

„Auweia.“


Die ersten Gleitversuche am vergangenen Wochenende waren erfolgreich und hatten viel versprochen [Beitrag Oldschool Modellbau – Ka 4 Rhönlerche]. Zahlreiche Glückwünsche erreichten Bernd, auch von denen aus Nah und Fern, die sich das Eigenbau Modell und die ersten Gleitversuche hier nur im Video ansehen konnten. Für das schöne Feedback gilt Ihnen Dank. Heute soll sich die Rhönlerche im Schleppstart, in der Höhe und bei ihrer Landung im Gras zeigen.

Rechtzeitig zum ersten F-Schleppversuch mit der Ka 4 Rhönlerche, dem Eigenbau von Bernd mit einer Spannweite von 2 Metern, schlägt die kräftige Sommersonne am frühen Nachmittag die dicke Wolkendecke auf. Frau Sonne ist offensichtlich wohl gesonnen, neugierig und interessiert sich für das handgefertigte Schmuckstück. Sie schenkt einen Hauch von Wind und einen Thermikbart, damit der erste Schleppflug vom Start bis zur Landung klappt.

Spannung , Hoffnung, gesunde Bedenken und entschlossener Wille liegen in der Luft. Das Gras ist wieder gewachsen. Die Insekten tauchen tief in die frischen Blüten von Klee, um sich zu laben. Die Schleppmaschine, eine FunCub, und ihr Pilot Montagsflieger Dieter stehen bereit, die kleine Lerche in die Höhe zu ziehen, damit sie den Erdlingen ihr wunderschönes Flugbild zeigen und bei Frau Sonne für das ideale Wetter, für die Thermik bedanken kann. Ob die Motorleistung der FunCub reicht und sie es im Team schaffen?

Die Flugvorbereitungen zeigen klassischen Modellbau. Da wird nicht schnell gesteckt, geklickt und fertig. Es dauert etwas.

Nach der ersten Enttäuschung steigt die Rhönlerche in die Höhe über den Wiesen und dem Hanfbachtal in unserer Flugregion im Rhein-Sieg-Kreis.

Einfach nur schön!


Herzlichen Glückwunsch Bernd